Sal-Weide – Salix caprea
Stellt man einen Vergleich unter den verschiedenen heimischen Weidenarten an, [...]

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Stellt man einen Vergleich unter den verschiedenen heimischen Weidenarten an, tanzt die schmucke Sal-Weide aus der Reihe. Im Gegensatz zu einem Großteil ihrer Verwandtschaft kann man ihr in freier Natur nämlich auch fernab von Gewässern begegnen. Ein
Eck im Garten mit frischem, nährstoffreichem Boden und reichlich Sonne ist der ideale Pflanzort. Für Weidenverhältnisse sind ihre eiförmigen Blätter sehr breit – ein gutes Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen Arten.
Wer darauf steht
Die Sal-Weide zählt zu den frühblühenden Weidenarten. Die Blütenkätzchen erscheinen vor dem Laubaustrieb, wobei besonders die männlichen mit den üppigen gelben Staubbeuteln auffallen. Der frühe Blütezeitpunkt und das reiche Pollen- und
Nektarangebot locken zahlreiche Insektenarten wie die Honigbiene, verschiedene Wildbienen, allen voran etliche Hummelarten sowie Fliegen und pollenfressende Käfer an.
Wofür sie taugt
Die Sal-Weide ist anspruchslos und schnellwüchsig und somit perfekt geeignet für die gemischte Hecke aus heimischen Gehölzen im Garten. Als Bonus liefert sie Palmkätzchen für Ostern frei Haus. Früher wurde das Laub der Sal-Weiden an Ziegen verfüttert.
Von daher kommt der wissenschaftliche Name caprea, denn capra bedeutet auf Lateinisch Ziege.