Roter Holunder – Sambucus racemosa
Der Rote Holunder, auch Hirschholler genannt, wächst in höheren Lagen [...]

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Der Rote Holunder, auch Hirschholler genannt, wächst in höheren Lagen gerne an schattigen Standorten wie zum Beispiel in Wäldern und an Waldrändern, er ist aber auch in Gebüschen und auf Lichtungen zu finden. Kälte und Wind verträgt er recht gut. Er bevorzugt kalkarme Böden und mag keine Trockenheit. Er erreicht Wuchshöhen von 1 bis 3, vereinzelt bis zu 8 m. Im Garten mag er gerne auch die etwas schattige Ecke mit frischem Boden.
Wer darauf steht
Die cremefarbenen bis gelblich-grünen Blüten des Roten Holunders duften intensiv und locken damit zahlreiche Bestäuberinsekten wie Käfer und Schmetterlinge an. Seine Blätter sind als Raupenfutter begehrt z. B. für den Skabiosen-Scheckenfalter. Die roten Früchte werden gerne von zahlreichen Vogelarten verzehrt.
Wofür er taugt
Die leuchtend roten Früchte sind für uns Menschen roh ungenießbar, da die Samenkerne Giftstoffe enthalten. Durch Kochen werden diese zerstört und so können die Früchte dann zu Gelees oder Marmeladen weiterverarbeitet werden.