Raublatt-Rose – Rosa jundzilii

In der Wachau und in Teilen des Weinviertels ist die [...]

Rosa jundzillii Bluete HR - Verein regionale Gehölzvermehrung

Übersicht

Inhaltsverzeichnis

In der Wachau und in Teilen des Weinviertels ist die Rose mit dieser typischen Merkmalskombination gar nicht so selten: aufrechter Wuchs, derbe und kratzige Blätter (am besten mit geschlossenen Augen angreifen!), mehr oder weniger kugelige Früchte mit stacheligen Drüsen am Fruchtstiel (und manchmal auch an der Frucht selbst), schlanke, gerade bis leicht gebogene Stacheln.

Wer darauf steht

Die offenen Blüten sind eine wertvolle Pollenquelle für Wildbienen, Honigbienen, Hummeln und zahlreiche weitere Bestäuber. Die dornigen Triebe bieten Vögeln sichere Nistplätze und dienen Kleinsäugern als geschützter Rückzugsort. Die Hagebutten werden von vielen Vogelarten sowie von Säugetieren als Nahrung genutzt und tragen zur Verbreitung der Samen bei.

Wofür sie taugt

Die Raublattrose eignet sich hervorragend für naturnahe Hecken, Böschungen und extensiv gepflegte Gärten. Ihre Hagebutten sind essbar und reich an Vitamin C; sie können zu Tee, Marmelade oder Mus verarbeitet werden. Aufgrund ihrer Robustheit und ihres hohen ökologischen Werts ist sie eine wertvolle Gehölzart für naturnahe und klimaangepasste Pflanzungen. Mit ihren zarten Blüten, den auffälligen Früchten und ihrer Bedeutung als Lebensraum für zahlreiche Tierarten verbindet die Raublattrose hohen Natur- und Zierwert.

Wissen mit Freunden teilen?