Quitte – Cydonia oblonga
Die Quitte kommt in unserer Landschaft auch in einer halbwilden [...]

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Die Quitte kommt in unserer Landschaft auch in einer halbwilden Form vor und wächst als kleiner Baum oder Großstrauch mit einer Höhe von etwa 3–6 m. Sie bevorzugt warme, sonnige Standorte und gedeiht auf tiefgründigen, nährstoffreichen Böden. Die robuste Gehölzart ist wärmeliebend und trockenheitsverträglich. Im Frühjahr erscheinen große, weiße bis zart rosafarbene Blüten, aus denen sich im Herbst die aromatischen, gelben Quittenfrüchte entwickeln.
Wer darauf steht
Die Blüten bieten Bienen, Wildbienen und anderen bestäubenden Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle. Die Früchte werden von Vögeln und Wildtieren genutzt. Dichte Strukturen bieten zudem Schutz und Lebensraum für zahlreiche Kleintiere.
Wofür sie taugt
Die aromatischen Früchte eignen sich besonders für Gelee, Marmelade, Saft, Likör und als Zusatz bei der Verarbeitung von Apfel- oder Birnenprodukten. Aufgrund ihrer Robustheit und ihres hohen ökologischen Werts ist die halbwilde Quitte eine interessante Gehölzart für naturnahe Gärten und Streuobstpflanzungen.