Mandel-Weide – Salix triandra

Die Mandel-Weide findet man wildwachsend meist in Weichholzauen oder Verlandungszonen. [...]

20160917Salix triandra3 Kopie - Verein regionale Gehölzvermehrung

Übersicht

Inhaltsverzeichnis

Die Mandel-Weide findet man wildwachsend meist in Weichholzauen oder Verlandungszonen. Auch im Garten bevorzugt sie einen gut wasserversorgten Boden. Durch ihre vergleichsweise geringe Größe passt sie auch an den kleinen Gartenteich. Sie wächst strauchförmig und wird 2 bis 4 m hoch. Ihre Blätter sind länglich bis elliptisch und glänzend. Auffallend sind ihre deutlich sichtbaren, nicht mit dem Blattstiel verwachsenen Nebenblätter und die oft abblätternde Rinde.

Wer darauf steht

Die Mandel-Weide ist ein wahrer Schmetterlingsmagnet! Ihre Blätter bieten zahlreichen Arten Futter für ihre Raupen. Unsere heimischen Wildbienen naschen im Frühjahr gerne den Nektar und Pollen ihrer

Kätzchen.

Wofür sie taugt

Neben anderen Weiden-Arten wird auch die Mandel-Weide wegen ihrer elastischen Triebe gern für die Korbflechterei verwendet. Diese Eigenschaft, zusammen mit ihrem strauchförmigen Wuchs, macht sie zu einer idealen Weide für die Bepflanzung von Uferabschnitten, die regelmäßig überschwemmt werden. Sie ist dadurch optimal für die Revitalisierung von Flüssen und Bächen geeignet.

Wissen mit Freunden teilen?