Bruch-Weide – Salix fragilis

Als fluss- und bachbegleitende Art bildet die Bruch-Weide charakteristische Ufergalerien [...]

Salix fragilis Blatt sbg klein - Verein regionale Gehölzvermehrung

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Als fluss- und bachbegleitende Art bildet die Bruch-Weide charakteristische Ufergalerien aus, kommt aber auch als mittelgroßer Einzelbaum in Auwiesen vor. Den eigenartigen Namen hat sie von der typischen
Eigenschaft, an den Verzweigungen Sollbruchstellen auszubilden. Bei starker mechanischer Belastung durch Wind oder Hochwasser brechen die Zweige an diesen Stellen ab, fallen ins Wasser und landen irgendwo flussabwärts als bewurzelungsfähiger Bruchweidensteckling. Im Garten bevorzugt sie einen hellen, gewässernahen oder zumindest gut wasserversorgten Platz.

Wer darauf steht

Die Bruch-Weide ist als eine der frühblühenden Weidenarten eine wichtige Insektenfutterpflanze. So versorgt sie jene Insekten, die bereits zeitig im Jahr unterwegs sind, mit nahrhaftem Pollen und Nektar. Die häufigsten und wichtigsten Bestäuber sind einige
Wildbienenarten sowie die Honigbiene.

Wofür sie taugt

Auf Grund ihres Namens würde man der Bruch-Weide kaum gute technische Eigenschaften als Flechtmaterial zutrauen. Tatsächlich sind die unverzweigten, einjährigen Langtriebe aber sehr zähe Binderuten, die perfekt geeignet sind für Flechtzäune und Weidenskulpturen im Garten.

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