Asch-Weide – Salix cinerea

Langsam fließende Kleingewässer, Sumpfwiesen und nur zeitweilig wasserführende Gräben sind [...]

- Verein regionale Gehölzvermehrung

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Langsam fließende Kleingewässer, Sumpfwiesen und nur zeitweilig wasserführende Gräben sind die natürlichen Standorte der Asch-Weide. Ähnlich wie die Erle verträgt sie sauerstoffarme Bedingungen im Wurzelraum sehr gut und ist unter diesen Bedingungen deutlich robuster als andere Weidenarten. Im Garten ist ein freier, sonniger Standort ideal. Dann bildet sie die typischen, brotlaibförmigen Bestände, die immer breiter sind als hoch. Bezüglich Konkurrenz ist sie ein wenig zimperlich, daher besser keine anderen Bäume in unmittelbarer Nähe pflanzen.

Wer darauf steht

Wegen des reichen Pollen- und Nektarangebotes findet man auf den blühenden Kätzchen der Asch-Weide zahlreiche Insektenarten. Hauptbestäuber ist einmal mehr die Honigbiene. Auch zahlreiche Wildbienen, allen voran verschiedene Hummelarten sowie Fliegen und pollenfressende Käfer tummeln sich auf den verlockenden Blüten.

Wofür sie taugt

Die Asch-Weide ist anspruchslos und unkompliziert, nur Trockenheit verträgt sie nicht so gut, Feuchtigkeit dafür umso mehr. Somit ist sie bestens geeignet für den gut wasserversorgten Platz im Garten. Als wertvolle Bienenfutterpflanze steht sie bei Imker:innen hoch im Kurs.

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