Unsere Kleinen sind die Allergrößten
Wie sehen die Pflanzen beim Heckentag aus? Erfahre, warum heimische Wildgehölze bewusst als junge Pflanzen ausgegeben werden, welche Vorteile das für das Anwachsen hat und was du über Größe, Transport und Pflanzung von Wildgehölzen und Obstbäumchen wissen solltest.
21.07.26
Anna Schocher

Übersicht
Inhaltsverzeichnis
Immer wieder werden wir gefragt, wie groß die Pflanzen sind, die man am Heckentag bekommt. Hier sind die Antworten:
Wildgehölze
(vom Dirndl bis zum Wolligen Schneeball)
Unsere Wildgehölze sind 50 bis 80 cm groß, wurzelnackt – also ohne Ballen oder Topf – und werden im entlaubten Zustand ausgegeben.
Auch wenn die Pflanzen zunächst klein wirken, steckt ihre besondere Stärke in ihrer Herkunft. Sie stammen aus regionalem Saatgut und sind dadurch an die Bedingungen ihrer Region angepasst. Mit den richtigen Standortbedingungen wachsen sie in den nächsten Jahren zu kräftigen und dichten Sträuchern heran. Ein Rückschnitt nach der Pflanzung fördert das Anwachsen und den Wuchs zusätzlich.
Ein weiterer Vorteil: Die Pflanzen lassen sich einfach transportieren und passen problemlos in ein Auto.

Obstbäumchen
Die Obstbäumchen sind – je nach Sorte und Unterlage – etwa einen Meter hoch, werden im Topf geliefert und sind einjährige Veredelungen.
Sie besitzen meist nur wenige oder noch keine Seitentriebe. Den Erziehungsschnitt führst du daher selbst durch und legst damit den Grundstein für die spätere Kronenform.
Hilfreiche Informationen zu Pflanzung, Pflege und Schnitt findest du in unserem Obstgehölz-Folder sowie auf der Website des Heckentags oder direkt an den Ausgabestandorten.
