Warum Heckentag?
Mit dem Heckentag möchten wir den Zugang zu heimischen Bäumen und Sträuchern aus regionalem Saatgut ermöglichen. So kannst du mit deiner Pflanzung dazu beitragen, vielfältige und widerstandsfähige Lebensräume zu schaffen. Hier erfährst du, warum die Herkunft der Gehölze eine entscheidende Rolle spielt und welchen Beitrag der Heckentag für Mensch und Natur leistet.

Persönliche Beratung
Regionale Wertschöpfung
Genetische Vielfalt
Saatgut aus Handsammlung
Seit 1999 gewachsen
Weil die Herkunft den Unterschied macht
Heimische Gehölze sind mehr als Bäume und Sträucher. Ihre Herkunft beeinflusst, wie gut sie wachsen, wie sie mit Standort und Klima zurechtkommen und welchen Wert sie in der Landschaft haben. Die RGV sammelt, sichert und vermehrt Gehölze aus regionalem Saatgut. Sie verbindet praktisches Wissen, Forschung und Beratung, damit du besser einschätzen kannst, welche Pflanzen zu deinem Vorhaben passen. Aus dieser Arbeit wächst lebendige Vielfalt. In Gärten, Gemeinden, Landschaftsräumen und überall dort, wo heimische Gehölze wieder Wurzeln schlagen.
8 Gute Gründe
Heimische Gehölze leisten weit mehr, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Sie schaffen Lebensräume, fördern die Artenvielfalt und bereichern unsere Landschaften über viele Generationen. Diese acht Gründe zeigen einmal mehr, warum sich eine Pflanzung lohnt.
Eins
Gehölze mit Heimvorteil
Unsere Gehölze stammen von heimischen Mutterpflanzen aus der Natur und werden aus regionalem Saatgut vermehrt. Dadurch sind sie an Klima und Boden ihrer Herkunft angepasst und bringen die genetische Vielfalt einer ganzen Region mit. So erhältst du Gehölze, die langfristig an ihrem Standort bestehen können.

Zwei
Kostbarkeiten und Raritäten
Im Heckentag-Sortiment findest du eine große Vielfalt heimischer Bäume und Sträucher. Neben bekannten Arten erwarten dich auch seltene Wildgehölze, die im Handel oft kaum erhältlich sind. So kannst du besondere Pflanzen entdecken und gleichzeitig die heimische Artenvielfalt fördern.

Drei
Dein ganz persönliches Paket
Ob Bienenweide, Sichtschutz oder Naturhecke – du entscheidest, was zu deinem Garten oder Projekt passt. Wähle ein fertig zusammengestelltes Gehölzpaket oder stelle dein Sortiment selbst zusammen. Wenn du Fragen hast, unterstützen wir dich gerne bei der Auswahl.

Vier
Gemeinsam die Begeisterung teilen
Der Heckentag bringt Menschen zusammen, die sich für heimische Gehölze interessieren. Nutze die Gelegenheit, dich auszutauschen, Fragen zu stellen und von den Erfahrungen unserer Gehölzexpertinnen und -experten zu profitieren.

Fünf
Wissen, das dich begleitet
Zu vielen Gehölzen findest du ausführliche Monografien sowie Pflanz- und Pflegeinformationen. Ergänzt werden sie durch Downloads, Podcasts und Webinare. So hast du auch nach dem Heckentag hilfreiches Wissen jederzeit zur Hand.

Sechs
Der beste Start ins Pflanzenleben
Jede Heckentag-Pflanze beginnt mit regional gesammeltem Saatgut. Die Jungpflanzen werden von unseren Partnerbaumschulen sorgfältig herangezogen, bevor sie wieder in ihre Herkunftsregion zurückkehren. So bleibt ihre regionale Anpassung erhalten.

Sieben
Alte Obstsorten neu entdecken
Je nach Region findest du im Sortiment auch ausgewählte Obstgehölze und traditionelle Sorten. Viele erinnern an Streuobstwiesen und Gärten vergangener Generationen und bereichern unsere Kulturlandschaft bis heute.

Acht
Mit deiner Pflanzung etwas bewirken
Jedes heimische Gehölz schafft Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Tierarten. Gleichzeitig trägst du dazu bei, die genetische Vielfalt heimischer Gehölze zu erhalten und unsere Landschaft nachhaltig zu stärken.

6 Superstars
Ganz besondere Sträucher, die richtig viel können, deshalb haben wir ihnen jeweils eine ganze Monografie gewidmet!

Ohne Kreuzdorn kein Zitronenfalter
Wenn du wunderbare Zitronenfalter im Garten haben möchtest, gibt es nur Eines: pflanze einen Purgier-Kreuzdorn oder einen Faulbaum. Einzig und allein auf diese beiden Gehölzarten haben sich die Raupen des Zitronenfalters angepasst und fressen vom herrlich frischen Laub. Wer die wunderbaren Frühjahrsboten liebt und mehren möchte, ist am Heckentag goldrichtig.

Klima-Messer Schwarzer Holler
Die Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich oft nicht auf den ersten, sondern erst auf den zweiten Blick. Heimische Gehölze wie der Schwarze Holunder können dabei helfen, diese Veränderungen zu beobachten. Ihr Blühbeginn gibt wertvolle Hinweise darauf, wie sich die Jahreszeiten im Laufe der Zeit verschieben. Weitere Informationen findest du beim Naturkalender.

Erfolgsgeschichte Dirndltal
Die Dirndl ist nicht umsonst ein Dauerbrenner beim Heckentag und sollte in keinem Garten fehlen. Als wir vor vielen vielen Jahren damit begonnen haben, uns mit Cornus mas zu beschäftigen, wurde die Vision ein ganzes Tal dieser wunderbaren Gehölzart zu widmen und einen Mehrwert daraus zu generieren, noch ein wenig belächelt. Heute ist das anders, das Pielachtal ist als Dirndltal legendär.

Formenschwarm Hunds-Rose
In unseren RGV-Gehölzen steckt die ganze Kraft und Vielfalt der Regionen. Dabei findet sich die geniale Vielfalt der Geschmäcker, der Fruchtformen, der Blüten-Farbnuancen oder der Wuchsformen in jeder einzelnen Strauch- und Baumart. So wie beim Formen-Schwarm der Hunds-Rose. Die Art ist so vielgestaltig und bunt, dass man in fast jeder Gegend und jedem Tal eigenartige Gehölze findet. Und genau diese genetische und ersichtliche Diversität möchten wir unbedingt erhalten.

Tausendsassa Schlehe
Heimische Wildgehölze wie unsere Schlehe haben immer Saison. Das ganze Jahr über kann ein gut ausgebildetes Schlehengebüsch wichtige Aufgaben für die heimische Tierwelt übernehmen. Ob als Pollen- und Nektarspender im zeitigen Frühling, Schutzschild für Brutvögel oder winterlicher Zuckerlieferant. Auf der Schlehe wurden über 113 Schmetterlingsarten festgestellt, womit sie die berühmte Brennnessel oder den nicht heimischen Sommerflieder weit in den Schatten stellt!

Der Duft der Parfümierkirsche
Unsere heimische Steinweichsel hat einen dezenten Cumarin-Geruch, der in fast allen Pflanzenteilen zu finden ist. Deshalb wurde sie ursprünglich als aromatisierender Zuschlagsstoff im Tabak verwendet. In Baden bei Wien hatten findige Steinweichselfans um das Jahr 1820 die geniale Idee, Pfeifenrohre und Griffhölzer von Gehstecken aus Prunus mahaleb zu produzieren. Damit haben sie letztendlich auch die berühmte Badener Steinweichsel aus der Taufe gehoben.